Unseren Übungsbetrieb haben wir Anfang März wieder aufgenommen, und zwar unter strikter Einhaltung der entsprechenden Pandemie-Vorgaben. Die Veröffentlichung der Termine für die Monate September, Oktober und November erfolgte am 15. Juli, sodass Hundeführer diese nunmehr online buchen können. Allerdings sind derzeit nur noch vereinzelt Termine frei. Ende November werden wir den Übungsbetrieb bis Anfang März – wie in jedem Jahr – einstellen, um auch die nach den Leitlinien der Kompetenzgruppe Schwarzwildgatter vorgegebene Winterpause für unser Schwarzwild einzuhalten.

 

 

Leistungszeichen der Zuchtvereine können durchgeführt werden. Der Hundeführer soll etwa eine Woche vorher dem Schwarzwildgatter Lippstadt die beabsichtigte Abnahme des LZ anzeigen, um ggfls. die Reihenfolge der Hunde ändern zu können. Der Hund sollte vorher etwa 3 Übungseinheiten im Arbeitsgatter absolviert haben. Weitere Einzelheiten – z.B. Bestellung der Verbandsrichter sowie die Erledigung der Formalitäten – entnehmen sie bitte unserer Internetseite unter „Übungsbetrieb“.

 

Welpentage bieten wir im jeweils veröffentlichten Quartal auch 2021 – vorausgesetzt die Corona-Pandemie lässt dies zu –  am 07.11.2021 wieder an. Ab wann Hundeführer einen Platz für ihre  Hunde vom 5. bis zum 10. Lebensmonat buchen können, ist unter dem entsprechenden Termin genannt. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Plätze „reserviert“.

 

Der „Nachweis über die Einarbeitung eines Jagdhundes im Schwarzwildgatter“ entsprechend der BPO NRW ist im Jahr 2020 aufgrund geringer Nachfrage leider ausgefallen. Für das Jahr 2021 ist der Nachweis am 24. Oktober über die KJS Soest erneut vorgesehen. Die Voraussetzungen für die Meldung und das Bestehen der Prüfung entnehmen Sie bitte der BPO, Anhang B.

 

Redakteure der Deutschen Jagdzeitung waren im Sommer 2019 bei uns im Schwarzwildgatter und haben sich über die Einarbeitung von Jagdhunden am Schwarzwild informiert. Den darüber im September 2019 erschienenen Artikel in der DJZ können Sie hier herunterladen.

 

Reservierung eines Termins für Vereine, Hegeringe und Kreisjägerschaften

Ab dem 15. Juni konnten Vereine, Hegeringe und Kreisjägerschaften wieder je einen Termin für die Monate September, Oktober und November im Arbeitsgatter für 6 (ausnahmsweise 3) HF/Hunde beantragen, der dann entsprechend reserviert wurde und von den autorisierten Hundeführern mit dem zugewiesenen Passwort gebucht werden kann. Das Kontingent ist auf ein Viertel der Gesamttermine begrenzt und nunmehr  ausgeschöpft. 

Unter „Termine – Buchungserklärung“ können Sie das Datum der einzelnen Veröffentlichungen der Termine sowie ab wann Vereine, Hegeringe und Kreisjägerschaften Termine reservieren lassen können, entnehmen.

 

 

Allgemeines

Nach den bislang mit den vier im Oktober 2016 gefrischten Sauen (1 Keiler, 3 Bachen) etwa 2.300 erfolgreich durchgeführten Übungseinheiten ist eindeutig zu erkennen, dass diese angemessenes Wehrverhalten zeigen und nicht den Eindruck erwecken, sie seien beim Hundekontakt unverhältnismäßigem Stress ausgesetzt. Unser Schwarzwild ist den Übungsleitern gegenüber sehr vertraut und lässt sich aus diesem Grunde für die einzelnen Übungsphasen sehr gut lenken und leiten. Darüber hinaus arbeiten wir seit etwa März 2020 wochenweise abwechselnd mit den im Oktober 2018 gefrischten Sauen (1 Keiler, 2 Bachen), die nach erfolgreicher Einarbeitung ebenfalls für die Hundearbeit hervorragend geeignet sind.

Unser aller „Kapital“ sind die Sauen, mit denen wir weiterhin angemessen unter strenger Beachtung des Tierschutzaspektes eine entsprechende Verhaltensanpassung unserer Jagdhunde sicherstellen, da sie von Anfang an erfahren und gelernt haben, dass sie dem Hund weit überlegen sind. Bei intensivem direkten Kontakt zwischen Sauen und Hund werden wir auch zukünftig die Übungseinheit abbrechen müssen, um weiterhin eine effektive Arbeit unserer Hunde unter besonderer Berücksichtigung der Waidgerechtigkeit sicherzustellen und zu gewährleisten. Ein Mindestalter für die Hunde im Arbeitsgatter geben wir nach verschiedenen Abstimmungsgesprächen mit der Kompetenzgruppe nicht (mehr) vor. Ein Besuch sehr junger Hunde am Prägungskorridor ist jedoch hierfür neben erkennbarer Wesensstabilität  sowie genügender „Schwarzwildmotivation“ Voraussetzung. Grundsatz: Hunde bis zur Geschlechtsreife werden zunächst am Prägungskorridor an das Schwarzwild herangeführt und ab der Geschlechtsreife im Arbeitsgatter eingesetzt.

Nach den Leitlinien der „Kompetenzgruppe Schwarzwildgatter“ dürfen aus Gründen des Tierschutzes maximal 6 Hunde nacheinander an einer Sauengruppe am Tag arbeiten, wobei der Kontakt zwischen Hund und Sauen auf je 5 Minuten limitiert ist. Ausnahmsweise dürften nach 2 Stunden Pause noch einmal 6 weitere Hunde an diesen Sauen arbeiten. Diese Ausnahme werden wir allerdings nicht zulassen müssen, da wir – wie vorerwähnt – eine zweite Rotte einsetzen könnten. Die Leitlinien schreiben darüber hinaus auch eine Begrenzung des Übungsbetriebes an maximal 4 Tagen in der Woche für die Sauen vor, die wir selbstverständlich einhalten.

Der Übungsbetrieb wird jeweils von Anfang Dezember bis Ende Februar eingestellt, da auch die Leitlinien der „Kompetenzgruppe Schwarzwildgatter“ eine längere Ruhepause für das Schwarzwild im Winter vorschreiben.